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Das Ganzfeld-Experiment
Seit Jahrzehnten ist die Telepathie eine Faszination für sich. Menschen aus aller Welt sind begeistert von der Gedankenübertragung, die uns spätestens seit den 1980ern durch Filme und Berichte bekanntgemacht wurde. Hollywood-Klassiker wie "Krieg der Sterne", "E.T." oder "The Shining" haben uns schon früh Lust auf mehr gemacht. Bei vielen ist es dabei geblieben.
Die Telepathie blieb zwar ein interessantes Thema, genauer damit auseinandergesetzt wurde sich allerdings nicht. Die anderen haben sich ein bisschen mehr für die Geschichte hinter den Filmen interessiert. Sie hat nicht nur das Entertainment der Filme begeistert, sondern primär das Thema der Telepathie. Und tatsächlich ist es so, dass die Telepathie nicht nur ein gutes Werkzeug für spannende Science-Fiction Filme ist.
Die Telepathie wird von vielen Universitäten auf der ganzen Welt erforscht, und das schon seit vielen Jahrzehnten. Es könnte also doch etwas mehr hinter dem bekannten Begriff stecken, als von vielen angenommen wird. Der Überbegriff der Telepathie nennt sich übrigens Parapsychologie. Grosse, bekannte Universitäten und Institutionen forschen an den verschiedenen Themen der Parapsychologie. Dazu zählen unter anderem Einrichtungen in Russland, Deutschland, England und den USA. Zum Überbegriff der Parapsychologie zählen neben der Telepathie Themenbereiche wie die Divination, die Präkognition, das Hellsehen, die Psychokinese, Geistererscheinungen, Schlafwandeln, Vision und Materialisation. Doch obwohl es das Forschungsfeld der Parapsychologie schon seit knapp 100 Jahren gibt, gibt es bis heute noch immer keine Beweise für das tatsächliche Vorkommen von sogenannten paranormalen Situationen, welche immer wieder von Menschen beschrieben werden. Hierauf beruht auch meist der Grund für die nachfolgenden Forschungen in der Parapsychologie.
Dennoch haben die Forscher der Parapsychologie zahlreiche Experimente, Tests und Versuche gemacht, um die Existenz des Forschungszweiges zu befürworten und zu stützen. Lag es an der Art der Experimente, die bisher keinen sicheren Beweis vorbringen konnten? Vermutlich. Denn die Experimente, die innerhalb dieser Forschung ausgeführt wurden, basieren meist auf Wahrscheinlichkeitstheorien und Zufallsexperimenten.
Bei Zufallsexperimenten ist es logischerweise üblich, dass auch unerwartete Resultate hin und wieder den grösseren Anteil darstellen. Doch kann man daraus direkt auf einen Beweis schliessen? Natürlich nicht. Ein Zufallsexperiment bleibt schliesslich ein Zufallsexperiment. Vielleicht läge die Lösung in einer anderen Form des Testens. Denn auch wenn es mögliche Beweise geben sollte, ist das Beweisen der Wahrheit mithilfe eines Zufallsexperimentes sehr schwierig.
Der Empfänger wird so ausgestattet, dass er von der Aussenwelt nichts mehr mitbekommt. Beispielsweise bekommt er Kopfhörer aufgesetzt und die Augen werden ihm verbunden. Nun ist der Sender an der Reihe. Er bekommt Bilder oder Videos zu sehen. Diese Bilder und Videos soll er dann mit der Kraft seiner Gedanken an den Empfänger übermitteln. Diese Gedanken spricht er verbal aus. Wie gesagt, die empfangende Person ist in einem anderen Raum und trägt Kopfhörer, kann also nicht hören, was der Sender sagt.
Anschliessend werden dem Empfänger vier verschiedene Bilder oder Videos gezeigt, von denen er sich für eines entscheiden muss. Natürlich soll er sich für das vom Sender gewählte Bild oder Video entscheiden. An der Art des Experiments merkt man direkt, dass es ein Zufallsexperiment ist. Die Chance, richtig zu liegen, liegt bei 25 %, was nicht gerade wenig ist und daher auch häufig vorkommen kann. Laut verschiedener Quellen von Parapsychologen wurden weit mehr als 3000 Ganzfeld-Experimente durchgeführt. Das Resultat der Experimente ist, dass das richtige Bild überdurchschnittlich oft vom Empfänger gewählt wurde. Ob das nun ein Beweis ist? Selbstverständlich nicht. Wie bereits gesagt: Ein Zufallsexperiment bleibt nun mal ein Zufallsexperiment, auch wenn die Trefferquote noch so hoch ist.
© Zukunftsblick Ltd.
Rechtliche Hinweise
Weiterempfehlen:Die Telepathie blieb zwar ein interessantes Thema, genauer damit auseinandergesetzt wurde sich allerdings nicht. Die anderen haben sich ein bisschen mehr für die Geschichte hinter den Filmen interessiert. Sie hat nicht nur das Entertainment der Filme begeistert, sondern primär das Thema der Telepathie. Und tatsächlich ist es so, dass die Telepathie nicht nur ein gutes Werkzeug für spannende Science-Fiction Filme ist.
Die Telepathie wird von vielen Universitäten auf der ganzen Welt erforscht, und das schon seit vielen Jahrzehnten. Es könnte also doch etwas mehr hinter dem bekannten Begriff stecken, als von vielen angenommen wird. Der Überbegriff der Telepathie nennt sich übrigens Parapsychologie. Grosse, bekannte Universitäten und Institutionen forschen an den verschiedenen Themen der Parapsychologie. Dazu zählen unter anderem Einrichtungen in Russland, Deutschland, England und den USA. Zum Überbegriff der Parapsychologie zählen neben der Telepathie Themenbereiche wie die Divination, die Präkognition, das Hellsehen, die Psychokinese, Geistererscheinungen, Schlafwandeln, Vision und Materialisation. Doch obwohl es das Forschungsfeld der Parapsychologie schon seit knapp 100 Jahren gibt, gibt es bis heute noch immer keine Beweise für das tatsächliche Vorkommen von sogenannten paranormalen Situationen, welche immer wieder von Menschen beschrieben werden. Hierauf beruht auch meist der Grund für die nachfolgenden Forschungen in der Parapsychologie.
Wo sind die Beweise?
Wie kann es sein, dass nach beinahe 100 Jahren von Experimenten noch immer kein Beweis gefunden wurde? Einige sagen natürlich, dass die Antwort einfach ist und dass es die Telepathie und andere parapsychologische Phänomene nicht geben würde. Damit wäre das ganze Thema aber deutlich zu leicht abgetan. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der Parapsychologie um verschiedene Dinge handelt, die mit physikalischen, biologischen und psychologischen Theorien und dem daraus resultierenden Wissen nicht greifbar sind. Wenn also schon die Theorien sich um das Ungreifbare der Parapsychologie in einer gewöhnlichen Bewusstseinsstatur bemüht, ist es natürlich noch einmal ein Vielfaches schwerer, dieses auch noch in der Praxis umzusetzen.Dennoch haben die Forscher der Parapsychologie zahlreiche Experimente, Tests und Versuche gemacht, um die Existenz des Forschungszweiges zu befürworten und zu stützen. Lag es an der Art der Experimente, die bisher keinen sicheren Beweis vorbringen konnten? Vermutlich. Denn die Experimente, die innerhalb dieser Forschung ausgeführt wurden, basieren meist auf Wahrscheinlichkeitstheorien und Zufallsexperimenten.
Bei Zufallsexperimenten ist es logischerweise üblich, dass auch unerwartete Resultate hin und wieder den grösseren Anteil darstellen. Doch kann man daraus direkt auf einen Beweis schliessen? Natürlich nicht. Ein Zufallsexperiment bleibt schliesslich ein Zufallsexperiment. Vielleicht läge die Lösung in einer anderen Form des Testens. Denn auch wenn es mögliche Beweise geben sollte, ist das Beweisen der Wahrheit mithilfe eines Zufallsexperimentes sehr schwierig.
Das Ganzfeld-Experiment
Eines der bekanntesten Experimente innerhalb des Bereiches der Parapsychologie ist das sogenannte Ganzfeld-Experiment. Bei diesem Experiment geht es um das Beweisen von telepathischen Fähigkeiten. Bei einem Ganzfeld-Experiment partizipieren zwei Personen. Diese werden in zwei unterschiedlichen Räumen untergebracht. Sie können sich nicht sehen oder hören. In diesem Experiment gibt es einen Sender und einen Empfänger. Der Sender hat die Aufgabe, Eindrücke, Gedanken oder Gefühle an den Empfänger zu senden. Möglichkeiten zur anderweitigen Kommunikation wie z. B. mit den klassischen fünf Sinnen haben sie nicht.Der Empfänger wird so ausgestattet, dass er von der Aussenwelt nichts mehr mitbekommt. Beispielsweise bekommt er Kopfhörer aufgesetzt und die Augen werden ihm verbunden. Nun ist der Sender an der Reihe. Er bekommt Bilder oder Videos zu sehen. Diese Bilder und Videos soll er dann mit der Kraft seiner Gedanken an den Empfänger übermitteln. Diese Gedanken spricht er verbal aus. Wie gesagt, die empfangende Person ist in einem anderen Raum und trägt Kopfhörer, kann also nicht hören, was der Sender sagt.
Anschliessend werden dem Empfänger vier verschiedene Bilder oder Videos gezeigt, von denen er sich für eines entscheiden muss. Natürlich soll er sich für das vom Sender gewählte Bild oder Video entscheiden. An der Art des Experiments merkt man direkt, dass es ein Zufallsexperiment ist. Die Chance, richtig zu liegen, liegt bei 25 %, was nicht gerade wenig ist und daher auch häufig vorkommen kann. Laut verschiedener Quellen von Parapsychologen wurden weit mehr als 3000 Ganzfeld-Experimente durchgeführt. Das Resultat der Experimente ist, dass das richtige Bild überdurchschnittlich oft vom Empfänger gewählt wurde. Ob das nun ein Beweis ist? Selbstverständlich nicht. Wie bereits gesagt: Ein Zufallsexperiment bleibt nun mal ein Zufallsexperiment, auch wenn die Trefferquote noch so hoch ist.
Resultate finden: Aber wie?
Wegen fehlender Beweise wird die Parapsychologie und somit auch die Telepathie nicht von der allgemeinen wissenschaftlichen Seite als tatsächlich zugehöriges Forschungsfeld betrachtet. Doch das muss nicht unbedingt heissen, dass Telepathie nicht möglich ist. Was geändert werden muss, ist die Art der Experimente. Die Frage ist nur: Wie?© Zukunftsblick Ltd.
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